bcStreamAnalyzer

Datenrettung. Streamen Sie SDHC-Karten mit defekter FAT und retten Sie so wertvolle Daten.

bcStreamAnalyzer erlaubt die Rettung von Aufnahmen, wenn die SDHC Karte nicht mehr vom Rechner angezeigt wird. Es durchsucht die Karte Block für Block und erkennt Fledermausrufe in den gescannten Blöcken. Diese werden dann auf Wunsch auf Platte gespeichert. Nicht möglich ist die Rettung von Daten, wenn die Karte überhaupt nicht vom Rechner erkannt wird oder massive Lesefehler aufweist. bcStreamAnalyzer benötigt OS 10.7 oder neuer.

Datenrettungsfunktion

bcStreamAnalyze liest Daten direkt von der Karte oder aus einem DiskImage einer Karte. Wir empfehlen die Erstellung eines DiskImage und die Nutzung dieses in bcStreamAnalyzer. DiskImages können Sie mit dem Festplattendienstprogramm oder mit iBored (kostenlos) erstellen. Nach Festlegung der Laufparameter werden die Daten Blockweise gelesen und auf Fledermausrufe untersucht. Werden Rufe gefunden, sind verschiedene Reaktionen des Programms, z.B. das Speichern des Blocks, möglich. Im Folgenden ein Beispiel des aktiven Programms, die verschiedenen Optionen werden danach erklärt:

Rettung von Daten defekter SDHC Karten

1. Datenquelle wählen

Wählen Sie im ersten Schritt, welche Datenquelle das Programm auswerten soll. Hierzu können Sie mittels Choose input file ein DiskImage auswählen oder mittels Choose Disk eine in den Rechner eingelegte SDHC Karte. Ein DiskImage können Sie mit dem Apple Festplattendienstprogramm oder mit iBored erstellen. Beim ersten Programm müssen Sie den Kartenleser auswählen und mittels Ablage - Image von diskx ein Nur Lesen, unverschlüsseltes Images erstellen. Mit iBored öffnen Sie zuerst die entsprechende Disk und Erzeugen die Image-Datei dann mittels Disk - Write Blocks to file.

2. Laufzeit-Optionen

Sie können einen Offset wählen, ab diesem Block wird die Karte analysiert. Mittels der Refresh-Zeit stellen Sie ein, in welchem Abstand ein neuer Block eingelesen wird. Vor allem bei der visuellen Kontrolle mit Sonagramm empfehlen wir 200 oder 400ms. Gegebenfalls bestimmt aber die SD Karte auch eine langsamere Leserate. Wenn Sie alle gefunden Blöcke speichern wollen, können Sie die Option bestimmen und einen Filecode wie im batcorder wählen. Die gespeicherten Dateien erhalten maximal eine Größe von ca. 10MB, wenn durchgehend Rufe gefunden werden. Sie können eine Blockgröße von 450 oder 850 Millisekunden wählen. Wenn gewünscht, können Sie ein Life-Sonagramm jedes Blockes anzeigen um gegebenenfalls manuell Blöcke zu speichern, wenn Rufe nicht als solche erkannt wurden. Auch können Sie bei gefundenen Rufen die Analyse automatisch anhalten. Mittels Skip block & continue setzen Sie die Analyse ohne Erzeugen einer Datei weiter fort.

Zuweisung der Daten

Die Dateinamen erhalten neben dem Filecode und einer laufenden Nummer auch eine Angabe zur Lage auf der SDHC-Karte in Prozent (z.B. FILECODE-30-00301.raw für Lage bei 30% der maximalen Größe). So kann bereits grob zugeordnet werden, ob eine Aufnahme früher oder später entstanden ist. Bei der Rufsuche werden neben Fledermausrufe auch die Testsignale der WKA-Erweiterung bzw. der Box-Erweiterung gefunden und extrahiert. Zusammen mit den SMS nachrichten des Geräts bzw. der bekannten Laufzeit (Beginn der Erfassung) kann so jeweils die Grenze zwischen zwei Erfassungstagen erkannt werden. Damit lassen sich die Daten dann wenigstens Tagesgenau betrachten.